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muhihiiiihiiiiiiiiiiiii





Bericht

WGT 2006

Nun ist es endlich soweit. Ich habe mich erbarmt endlich den Bericht über das diesjährige WGT zu schreiben. Es wird im Tagebuchstil hoffentlich recht übersichtlich und leicht lesbar sein.

Freitag, 02.06.06

Die Hinreise wurde dieses Jahr leider durch ein paar Umstände verzögert, da PanzerGoth, meine Begleitung auf dem diesjährigen WGT, und ich an diesem Tag noch eine schreckliche Klausur schreiben mussten, was in diesem Zusammenhang erwähnt werden muss, da sie zumindest mir ziemlich viel Kraft geraubt hat. (Das sieht man uns später auf ein paar Bildern noch an) Nach den Klausuren machten wir uns auch schon auf den Weg zum Bahnhof, wo wir noch auf unseren Gepäcklieferservice warteten, der aber schon sehr schnell da war und umso schneller konnten wir mit der Bahn nach Frankfurt/Main Hbf fahren, wo wir dann noch auf die Anzeige warteten, auf welchem Gleis unser Zug abfährt.
Die Fahrt mit dem ICE dauerte ca vier Stunden, was uns aber nicht so lang vorkam, da wir beide sehr müde waren und uns auch genügend Beschäftigungsmaterial (Insider) mitgenommen hatten Die Ankunft in Leipzig verlief dann auch wie erwartet relativ chaotisch, weil ich mich nicht mehr orientieren konnte *lol* Zum Glück gab es ein paar nette Männer die uns über einen kleinen Umweg zur AGRA schickten i will piss all over your grave. An der AGRA angekommen mussten wir uns erst mal einen Zeltplatz suchen, den wir nach ca 2 Stunden Suche auch fanden... Joa Zeltaufbau usw ist klar, dann wurden noch ein paar Dinge im Supermarkt eingekauft, wo wir auch prompt gefragt wurden was wir denn gegen Nazis haben... weil es angeblich so toll ist... In Connewitz trafen wir dann auf den Kampfzwerg und sind zurück zur AGRA, wo die Halle etwas durchstöbert wurde. Und Abends haben wir uns dann einen Teil von Lackier mich rosa angesehen, was aber nicht ganz so toll war, nicht nur wegen dem stetigen Kuschelkurs in der Konzerthalle, weshalb wir auch wieder raus sind. Den restlichen Abend bzw die Nacht wurde dann im Treffen-Cafe mit einem Chillout verbracht (einfach nur dasitzen und Publikum beobachten).


Samstag, 03.06.06

Die erste Nacht im Zelt war doch nicht so kalt wie befürchtet, da wir recht früh schlafen gegangen sind - so gegen 4-5 Uhr morgens... Ans Ausschlafen war aber nicht zu denken, da wir ab 10 Uhr im Zelt gebrütet wurden... Ja, es war nicht immer kalt. Nach dem Anziehen und der Kriegsbemalung ging es dann zum geplanten Einkauf im Supermarkt, damit wir frühstücken konnten. Anschließend habe ich meinen - jetzt endlich - ehemaligen Schuldner und Gönner vom letztjährigen WGT getroffen, um ihm sein Geld wiederzugeben Ich bin ja net so, ne? Den Nachmittag haben wir in der WG von Zwerg, Aufbruch und Co verbracht und Kaffee getrunken, bis wir uns zum Werk II aufgemacht haben wo wir dann auch noch was gegessen haben. Angesehen haben wir uns Love´s Labours Lost, die wir eine Woche zuvor schon mal in Frankfurt im Vorprogramm von Cinema Strange gesehen haben, und die sich akkustisch um einiges verbessert haben, aber vielleicht liegt es ja am jeweiligen Club. Danach kamen Voices of Masada, eine Band aus England, die ich bis dahin nicht kannte. Die Show war gut und die Musik auch recht gelungen, obwohl es teilweise etwas eintönig rüberkam. Ausgang, ebenfalls eine britische Band, waren dagegen sehr dynamisch und haben wunderbare, stilvolle Musik präsentiert. Die Niederländer Götterdämmerung legten ebenfalls eine tolle Show ab und überzeugten vor allem - zumindest mich - in hohen Schuhen.

Die im Anschluss spielenden Tragic Black will ich nicht näher ausführen, weil sie mich nicht so ganz überzeugt haben, also Instrumente können sie spielen *lach*.

All Gone Dead lieferten eine klasse Bühnenshow und hörten sich live sogar noch viel besser und direkter an als auf dem Album Fallen & Forgotten.

Aber der absolute Höhepunkt des Abends sollten für mich Bloody, Dead & Sexy sein. Und das waren sie auch. Dieser Band gelang es sofort das Publikum in die perfekte Stimmung zu bringen und ihre Show war mitunter das Beste, was das diesjährige WGT zu bieten hatte. Sie spielten unter anderen Friend in Mescalin, Bloody Rose, Narcotic Room, welche nur eine kleine Auswahl ihrer besten Songs sind.

An diesem Tag haben wir uns mitunter den „Rest“ gegeben, denn sechs Stunden lang Stehen geht schon in die Beine... Was an diesem Abend extrem genervt hat, waren die Weiber hinter uns, die vergeblich auf unseren Platz wollten, indem sie uns befummelt haben. Aber sie haben nicht mit unserer Standhaftigkeit gerechnet... Das war ein Fehler...



Sonntag, 04.06.06
Als allererstes wurde mal richtig ausgeschlafen und anschließend ausgiebig mit Schokolade und anderen Dingen gefrühstückt. Was man halt so braucht Unser Styling war weniger extravagant als sonst auch, von daher konnte man uns auch noch erkennen - im Gegensatz zu manchen Leuten die das WGT als Karnevalveranstaltung missbrauchen :P Es gab auch mal wieder Kaffee bei Rene und Co (ich sag nur Schatz, Engelchen, etc)
Zurück an der AGRA ging es mal wieder auf Buttonjagd. WO WIR GERADE DABEI SIND, ICH HASSE LEUTE MIT BUTTONS!!! Ein kleiner Spaziergang durch das Heidnische Dorf hat dann doch wieder die Gemüter beruhigt, bis die Kamera gesponnen hat...(Mittlerweile weiß ich, dass das Zählwerk kaputt ist). Gen Abend schauten wir uns Clan Of Xymox an, die wahrscheinlich wussten, dass ich da sein würde und genau deshalb „Louise“ spielten . Oder es war einfach nur eine Entschädigung, weil sie die Band davor genauso scheiße fanden wie ich... Den restlichen Abend verbrachten wir im Volkspalast auf der When We Were Young II. Die Party war toll, auch wenn die Übergänge fürn Arsch waren. Aber das lag wahrscheinlich auch am Promillepegel der DJs. Um 5 Uhr morgens haben wir uns dann auf den Rückweg zur AGRA gemacht und bis mittags gepennt...



Montag, 05.06.06

Dies ist nun schon der 4.Tag und das WGT neigt sich langsam dem Ende zu. Dennoch steigt die Vorfreude auf Panzer und mein persönliches Highlight ununterbrochen, weshalb auch die Auswahl der Klamotten und das Make Up sehr penibel getroffen wurden. Deadfly Ensemble.... Deshalb ging es dann auch noch mal zum HBF, damit genug Filmmaterial für diesen Moment zur Verfügung steht... Am Schauspielhaus angekommen (was nicht so leicht war, da niemand wusste wo es hingeht, obwohl es total leicht zu finden gewesen wäre) waren wir erstmal geplättet... So viele Treppen... und so viele Gänge... o.O Zum Glück haben wir Ecki getroffen Im eigentlichen Konzertsaal konnte man sich dann auch hinsetzen, was sich nach den letzten 3 Tagen als sehr sehr angenehm beschreiben lässt. Aber leider auch hinderlich beim Fotografieren war... Zuerst kam das Katzenjammer Kabarett aus Frankreich auf die Bühne. Eine sehr sympathische Sängerin versuchte fortan auch verzweifelt das Publikum zu bemühen etwas Stimmung zu machen, was ihr so naja gelang. Die letzten Tage waren nicht nur Panzer und mir anzumerken... Obwohl ich gerne getanzt hätte, was allerdings aufgrund der Platzverhältnisse schwierig gewesen wäre. Einige Lieder haben mir sehr gut gefallen, zum Beispiel „Katzenjammer Kids“, aber andere auch nicht...Deshalb war die Musik nicht schlecht. Trotzdem war ich froh, als die Franzosen die Bühne dann doch irgendwann verließen und Platz für The Deadfly Ensemble machten. Leider, oder soll ich sagen, zu meinem Glück wurde der Saal dann etwas leerer, da das Bandprojekt von Lucas Lanthier noch nicht so bekannt ist. Wir konnten daher bessere Sitzplätze ergattern Lucas und seine Bandmitglieder Marcia sowie der Gitarrist, dessen Namen ich vergesse habe, übertrafen völlig meine Erwartungen. Schon allein durch ihr Auftreten sorgten sie für gute Laune. Marcia trat als Frau/Mann auf, Lucas hatte einen Affen mit Klebeband um Kopf und Hals befestigt und der Gitarrist hatte ein Kostüm an, wo ich noch keine passende Beschreibung gefunden habe. Dafür gibt es Bilder Insgesamt spielten sie hauptsächlich Songs von ihrem Album "An Entire Wardrobe Of Doubt And Uncertainty", u.a. Horse on the Moore, Bruise Animals, Midsummer William sowie zwei oder drei neue Songs.
Lucas Stimme kam aufgrund der generell sehr guten Akkustik des Schauspielhauses sehr gut rüber und mit der klasse Begleitung seiner Kollegen, z.B. Marcia am Cello, war es ein perfekt abgerundeter Auftritt und somit eine gelungene Deutschland-Premiere für das Ensemble. Respekt für Lucas, der trotz der parallel zum WGT gelaufenen Cinema Strange-Tour in Leipzig aufgetreten ist.



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